Die Krux mit den Beleihungsunterlagen

„Wer sie schneller hat, ist schneller beim Notar“

 

Unser Unternehmensblog für Versicherungen & Immobilien beschäftigt sich mit dem Alltag eines Immobilien- und Versicherungsmaklers. Keine Frage, die richtige Wertermittlung ist das A und O für einen zeitnahen Verkauf einer Immobilie. Wichtig ist auch, dass rechtzeitig alle Unterlagen zum Verkaufsstart vorliegen. Spätestens wenn ein Käufer vor der Tür steht, werden diese ohnehin für die Baufinanzierung benötigt.

Die Rede ist von den sogenannten Beleihungsunterlagen. Baufinanzierer können ein Lied davon singen. Mal hängt es am fehlenden Grundbuchauszug, mal am nicht vorhandenen Grundriss oder anderen Unterlagen.

Für mich gibt es da eine ganz klare Regel: Nach Unterschrift des Alleinverkaufsauftrages müssen innerhalb von 48 Stunden alle Verkaufsunterlagen vorliegen. Und damit meine ich wirklich alle.

Es gibt Makler, die sich von Auftraggebern immer wieder Tag für Tag diesbezüglich vertrösten lassen. Bei manchen dauert es sogar Wochen bis alle Unterlagen vollständig im Büro des Vermittlers eingetrudelt sind.

Wie kann man das besser, bzw. schneller lösen?

Dafür habe ich meine eigene „48 Stunden-Regel“!

Der erste Punkt ist immer: Dem Eigentümer bereits im Erstgespräch auf das Thema Unterlagenbeschaffung zu sensibilisieren oder am besten einfach selbst für die Beschaffung der Unterlagen zu sorgen. Grundbuch- und Lageplanauszug besorge ich in der Regel schon am nächsten Tag. Mit entsprechendem Alleinauftrag und Vollmacht ist das gar kein Problem. Dasselbe gilt für Fotos. Bilder werden schon am ersten Tag gemacht.

Kleiner Tipp: Wenn man selbst kein Talent zum Fotografieren hat, einfach jemanden damit beauftragen der es kann!

Alte Hütte und kein Grundriss vorhanden?

Wer kennt es nicht? Das Haus ist schon in die Jahre gekommen und es gibt einfach keine Grundrisse mehr. Keine Seltenheit z.B. bei alten Fachwerkhäusern. Der Eigentümer sucht und sucht, findet nix. Der Makler lässt Tage oder gar Wochen vergehen bis etwas in die Gänge kommt.

Auch hier gibt es eine einfache Lösung: Selbst ist der Makler!

Also rein ins Auto und ab zur Immobilie. Hierfür gibt es professionelle Laser-Aufmaßsysteme. Zur Not tut es auch ein Laser-Entfernungsmesser oder richtig „Old School“ ein Maßband oder ein Zollstock. Nach Aufmaß erfolgt die Wohnflächenberechnung die Erstellung von neuen Grundrissen. Falls ältere Grundrisse vorhanden sind, werden diese selbstverständlich professionell aufbereitet.

Happy-End für Käufer, Makler und Baufinanzierer!

Sind alle Unterlagen innerhalb von zwei Tagen vollständig aufbereitet, werden diese zu einer „One-Klick-Datei“ zusammengefügt.

Auch das hilft später dem Baufinanzierer bei der Einreichung der Finanzierung. Nicht selten landet jede Seite als einzelne Datei beim Finanzierungsvermittler. Der hat dann z.B. bei Teilungserklärungen für Eigentumswohnungen richtig Spaß.

Unsere Kunden und Finanzierungspartner wissen unsere Sorgfalt im Vorfeld sehr zu schätzen.

Fazit:
Wer hier dranbleibt, verkauft wesentlich schneller und sorgt somit für eine hohe Zufriedenheit bei allen Beteiligten. Ihr Andreas Brauer

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